Es ist ein hartes Leben in der Provinz

»Es ist ein hartes Leben in der Provinz///Aber einer musste es tun«
Das neue Buch von Holger Schaeben
Erscheinungstermin: 6. Mai 2013
€ 19,90 / Auch als E-Book € 9,99

Ist Dorf doof oder einfach genial? Der Autor Holger Schaeben ist ein typisches Stadtei. Also genau der richtige Proband, um das Leben auf dem Land zu probieren. Ahnungslos wie Landleben eigentlich geht und gleichzeitig hoffnungslos verliebt in das Bayerische Oberland, zieht er mit Frau und Kind raus aus der rheinischen Großstadt, rein in ein weißblaues Dorf. Mehr als eine Autostunde von der Zivilisation (München) entfernt, aber ganz nah am totalen Idyll baut er ein Haus im Epizentrum der Holzschnitzer und Lüftlmaler. Und bald erkennt er: »Es ist ein hartes Leben in der Provinz«. Doch so schnell gibt er nicht auf und schreibt ein Buch darüber (»Aber einer musste es tun«).

Kein Zweifel: In diesem Buch spricht ein Kenner des echten Landlebens, ein Städter, der mit Lust tief in die unterschiedlichsten Landmaterien eingedrungen ist, der sich investigativ unter die Landbevölkerung gemischt und in ihre wahren Gesichter geblickt hat. Ein Autor, der sich ganz ungeniert lustig macht über das Land, aber die Landlust dennoch nicht ganz verteufelt. Ja, es ist ein hartes Leben in der Provinz, aber ein herrliches Lesen darüber: ironisch, kritisch, bissig, aber auch nachdenklich und einfühlsam. Wahrlich: Land kann ganz schön fruchtbar sein, wenn man es literarisch beackert. So pointiert wie Schaeben hat lange keiner mehr über das Thema Landleben geschrieben.

Gegen Landlust ist kein Kraut gewachsen. Aber ein humorvolles Buch geschrieben.
Holger Schaeben hat das Stadtleben gründlich satt und träumt von einem Leben auf dem Land. Unter Protest folgt ihm die Ehefrau mit dem gemeinsamen Baby ins vermeintliche Idyll, in die Tiefen der bayerischen Provinz, nach Oberammergau. Bereits beim Bau des Traumhauses auf dem Land wird klar: Handwerker in Oberammergau handwerkern nur, wenn gerade keine Passionsfestspiele sind. Die sind nämlich das Allerheiligste im Dorf. Da ist etwa »Fritz die Pottsau«, wie der Autor liebevoll seinen lieblos pinselnden Maler nennt. Der hat natürlich auch Besseres zu tun, als den Städtern das Haus ordentlich zu streichen. Schaeben merkt auch schnell, dass der harmlose Wunsch des neuen Nachbarn »Schönes Wochenende« keineswegs das bedeutet, was der Ausspruch vermuten ließe. Im Gegenteil: Rasen mähen, Hecke schneiden, Unkraut jäten, Laub kehren, jedwede Gartenarbeit gehört hier zum guten Ton, vor allem, wenn sie Lärm macht. Wie soll sich ein Stadtmensch da entspannen können? Ist er doch eigens der Ruhe wegen aufs Land gezogen.

In »Es ist ein hartes Leben in der Provinz. Aber einer musste es tun« erzählt Holger Schaeben witzig und skurril darüber, wie es sich so lebt, wenn man als gelernter Städter aufs Land zieht. Wunderbar scharfzüngig, aber fast immer mit einem Augenzwinkern nimmt er die Landlust aufs Korn.

Dieses Buch können Sie guten Gewissens kaufen, lesen, verschenken und weiterempfehlen. Es wurde von A bis Z von heimischen Arbeitskräften in 100 Prozent reiner Landarbeit hergestellt: geschrieben im Bayerischen Oberland, lektoriert im Land Hamburg, kritisiert im Land Berlin, gestaltet im Rheinland, gedruckt und verlegt im Münsterland.

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