Tagebuch eine ungelesenen Buches

7. Eintrag, 04. Februar 2013 (Bildquelle © virtua73/Fotolia)

 

Heute ist T-Tag. Wie passend. Tjaden heißt der Mann, der mich fotografiert hat, damit ich ein schönes Autorenbild von mir habe – und sich auch jene…

…Leser ein Bild von mir machen können, die mich persönlich nicht kennen. Ende letzter Woche war das Shooting. Am Wochenende hat sich Oliver mit den Fotos quälen dürfen – mit der Menge, um genau zu sein. Ich habe Oliver beim Fotografieren auch mal fotografiert. Er kontrolliert gerade eines von ungefähr haargenau 1.486 Bildern, die er von mir geschossen hat (siehe Bild weiter oben).

Oliver ist ein Fotograf, der normalerweise im Auftrag von Focus, Spiegel, ZEIT und Stern im In- und Ausland  fotografiert. Portraits schießt er üblicherweise von Ministerpräsidenten, Gesellschaftsgrößen und berühmten Wissenschaftlern. Zuerst dachte ich, es grenzt an ein Wunder, dass ich vor seine Linse darf, aber dann – nachdem wir uns zu einem ersten Vorgespräch getroffen hatten – wusste ich, dass es zwischen uns ganz einfach menschlich passt. Die Wellenlänge stimmt. Ich habe selten einen Menschen getroffen, der mir auf Anhieb so sympathisch gewesen ist wie Oliver Tjaden, und der Bilder nach meinem Geschmack macht. Die Reportagefotografie ist Olivers Thema. Wer sich davon überzeugen möchte, besucht seine Website. Einfach mal nach seinem Namen googeln. Soweit die Reklame für Oliver Tjaden.

Jetzt zu meiner Reklame. Das Autorenfoto ist als Teil meines Buchmarketings zu sehen. Und um die Frage vorweg zu beantworten, wo es zum Einsatz kommt?, hier meine Antwort: Das Bild brauche ich für mein Buch (Autorenprofil hintere Klappe), für meinen Blog, für meine Facebook-Fanpage, überhaupt für mein ganzes On- und Offline-Marketing, für meine Medienarbeit. Ich bin also auch für den Fall, dass sich die Redaktionen um mich reißen werden, vorbereitet. Einen Pressetext gibt es dazu auch schon. Mit meinem Buch, meinem Bild, meinem Buchtrailer und meinem Pressetext muss ich schon bald medienrelevante Pressearbeit machen, und das, obwohl ich für die Medien überhaupt nicht relevant bin. Das wird noch eine schöne Aufgabe für meinen PR-Berater. Aber dazu mehr an einem anderen Tag. Der P-Tag wäre da wohl sinnig.