Tagebuch eines ungelesenen Buches

15. Eintrag, 07. März 2013 (Bildquelle © virtua73/Fotolia)

 

Ich habe einige Tagebuchtage nichts von mir hören lassen. Das hatte technische oder sagen wir besser kriminelle…

…Gründe. Mein Blog war von einem Hacker besetzt; ist mir in über zwanzig Jahren, die ich nun vor meinen Mac sitze auch noch nie passiert. Und ich sage Euch, es ist schon ein sehr seltsames Gefühl: Du willst auf deine Seite und siehst statt deiner strahlend Weißen, eine bedrohliche Schwarze, darauf in großen weißen Lettern den Namen des Hackers: »Red Spy«, garniert mit der Akzentfarbe Rot: roter Totenkopf, rote Fahne. Bei mir ging die Rote Lampe an. Als ich mich von diesem Schreck erholt hatte, griff ich zum Telefon und leitete die Abwehrmaßnahmen ein – jede Menge Arbeit für meinen Programmierer. Soweit die schlechte Nachricht.

Nun die Gute: Ich weiß mein Buch (das ja noch keines ist) im Moment in sicheren Händen. In Münster, beim Verlag, machen sie gerade einen Datencheck. Kurios, auch dort geht es um meine Daten. Nur das der Eine (der Hacker) meine Daten stehlen und ich sie nicht preisgeben wollte und die Anderen (die Leser) meine Daten (in Form meines Buches) unbedingt alle lesend aufnehmen sollen. Verrückte Welt.

Ich freue mich auf Euren nächsten Besuch – und nur auf Euren! Vielleicht sind wir dann schon beim Buchstaben K.