Hochrechnung mit Vater, Sohn und Buch

Mein Buch ist nun 37 Tage auf dem Markt. Inklusive der Samstage und Sonntage. In dieser Zeit habe ich…

…89 Bücher verkauft. Das sind ca. 2,4 Bücher am Tag. Soweit bekannt. Ebenso bekannt ist, dass das Jahr in der Regel 365 Tage hat. In einem Jahr käme ich also auf 876 verkaufte Bücher. In fünf Jahren auf 4.380. In 100 Jahren hätte ich 87.600 Bücher verkauft. In 1.000 Jahren wäre ich fast Auflagenmillionär.

Mein Sohn, Geburtsjahr 2008, hat eine Lebenserwartung von 77,73 Jahren (laut Dr. Marc Luy vom Vienna Institute of Demography). Er wird also schon in der Mitte seines Lebens jährlich ein ordentliches Sümmchen in Form von Tantiemen aus den Verkäufen des Buches seines Erzeugers erhalten. Das beruhigt mich als Vater ungemein. Meine Arbeit am Buch, mit dem Buch und um das Buch herum wird also wohl nicht ganz umsonst gewesen sein.

Einen Haken hat die Rechnung allerdings: Es müssen sich bis ins Jahr 2050 und darüber hinaus täglich mindestens 2,4 Käufer finden, die mein Buch lesen wollen. Was mich quält, ist die Frage: gibt es dann noch Bücher, lesen die Menschen noch? Vielleicht wäre es doch sicherer, es würden heute schon Tag für Tag deutlich mehr meiner Bücher verkauft, sagen wir so zehn täglich. Ich würde ruhiger schlafen können. Und was sag ich meinem Sohn solange? Ich sag: Sag bloß Mama nichts davon.

Wenn Ihr mich und meinen  Sohn unterstützen wollt – hier geht´s zu Amazon. Herzlichen Dank unbekannterweise auch im Namen meiner Frau:

http://www.amazon.de/ist-ein-hartes-Leben-Provinz/dp/3869918624/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370964491&sr=8-1&keywords=es+ist+ein+hartes+leben+in+der+provinz

Wer nicht bei Amazon kaufen will, der findet den Weg zu seinem Buchhändler sicher ohne meine Hilfe. Auf geht´s!