LASST DICKE BÜCHER UM MICH SEIN

Leser wollen wieder dicke Bücher lesen – so gelesen in der SZ (Bildquelle © Süddeutsche Zeitung)

Am vergangenen Wochenende kam es in der »Süddeutschen Zeitung« dicke. Und zwar im Feuilleton. Der Trend ginge…

…zum dicken Buch, hieß es da. Dick heißt, ab 500 Seiten aufwärts. Nun liege ich mit meinem aktuellen Buch DER SOHN DES TEUFELS mit 480 Seiten nur knapp unter dem neuen Idealmaß. Hatte ich also intuitiv richtig gehandelt? Noch vor der Veröffentlichung hatte ich ein Streitgespräch mit meinem Verleger, der mir offenbarte, dass alles über 300 Seiten schlecht zu verkaufen sei. Ich hoffe nun inständig, dass mein Verleger mit seiner Einschätzung deutlich unter der Wahrheit liegt. Seit letztem WE schöpfe ich wieder Hoffnung. Genährt wird meine Hoffnung durch den besagten Artikel in der SZ. Wer mag, kann hier lesen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/literaturtrend-lasst-dicke-buecher-um-mich-sein-1.2715343?reduced=true

Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass die Dicke (resp. Dünne) eines Buches allein vom Inhalt bestimmt wird. Eine Geschichte ist erzählt, wenn sie erzählt ist. Oder um mit Rocky zu sprechen: »Es ist (erst) vorbei, wenn es vorbei ist.« Bei meinem Buch DER SOHN DES TEUFELS war die Geschichte nach 480 Seiten erzählt. Punkt. Ich habe sicher nicht auf die 500-Seiten-Marke geschielt. Und auch nicht auf die U-300.

Holger Schaeben
DER SOHN DES TEUFELS
Aus dem Erinnerungsarchiv des Walter Chmielewski
480 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
€ 24,80 / CHF 29,80
ISBN 978-3-906276-18-2
2015, Offizin Verlag, Zürich

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Autor: Holger Schaeben, Schreibkraft; schreibt Bücher für seine Auftraggeber (als Ghostwriter) und für seine Leser (als Holger Schaeben)