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Schwer behindert | Leicht bekloppt | Total schön | Echt lesenswert (Bildquelle © sanfillippo.design)

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DER SOHN DES TEUFELS

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Holger Schaeben
DER SOHN DES TEUFELS:
Aus dem Erinnerungsarchiv des Walter Chmielewski

ca. 480 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 29,80/ € 24,80
ISBN 978-3-906276-18-2
2015, Offizin Verlag, Zürich

Walter ist 4 Jahre alt, als sein Vater, Carl Chmielewski, der SS beitritt. Als er 1940 erster Schutzhaftlagerleiter des KZ Gusen, einem Nebenlager des KZ Mauthausen wird, geht Walter in Potsdam auf eine NS-Eliteschule. Walters Zukunft scheint vorgezeichnet. Doch es kommt anders. Die Mutter holt ihn nach Österreich, nach St. Georgen an der Gusen. Dort erlebt er den Krieg, das KZ, wird als Schüler noch an die Front befohlen, erlebt den Untergang, Gefangenschaft, Flucht, erlebt Freundschaften, den stillen Widerstand der Mutter. Und er erlebt seinen Vater, den man den Teufel von Gusen nannte.

Die Geschichte
Walter Chmielewskis Erinnerungen sind einzigartig. Als sein Vater, SS-Obersturmführer Carl Chmielewski, 1935 von München in das KZ Sachsenhausen versetzt wird, ist Walter sechs Jahre alt. Nach dem Willen des Vaters soll der Sohn einmal die Position eines hohen NS-Funktionärs bekleiden. Er stellt die Weichen und schickt ihn 1938 nach Potsdam auf eine Nazi-Eliteschule. Zunächst scheint Walters Leben vorgezeichnet. Doch es kommt anders: 1940 holt ihn die Mutter in das oberösterreichische St. Georgen an der Gusen, wo der Vater seit dem Frühjahr erster Kommandant des KZ Gusen ist. Zum Haareschneiden und zum Arzt geht Walter ins Lager. In der Nacht hört er oft Schüsse. Er weiß dann, dass Häftlinge einen Fluchtversuch unternahmen. Er weiß auch, dass im Krematorium Tote verbrannt werden, wenn der Kamin raucht. In St. Georgen erlebt Walter seinen Vater, den man den »Teufel von Gusen« nennt. Aber er erlebt auch Freundschaft, Liebe und den stillen Widerstand der Mutter. 1943 verlässt Carl Chmielewski Österreich in Richtung Niederlande. Sohn und Ehefrau bleiben in St. Georgen zurück. Als 15-jähriger Schüler zieht Walter noch in den letzten Kriegstagen 1945 an die Front und gerät, wie vom Schicksal gelenkt, als Gefangener der Amerikaner in jenes Lager, in dem sein Vater als Kommandant gewütet hat: Gusen.

»Dreimal in meinem Leben kam ich nach Gusen. Das erste Mal verlor ich meine Unschuld. Das zweite Mal meine Freiheit und das dritte Mal mein Zuhause. Ich hatte unglaubliches Glück. – Tausende kamen nur einmal und verloren ihr Leben.«
WALTER CHMIELEWSKI

Walter Chmielewski, Jahrgang 1929, blickt zurück und schaut mit den Augen des Kindes, das er damals gewesen war, auf die KZs, die SS, die Zerstörung, den Krieg und auch auf seinen Vater, der als Lagerkommandant ein besonders teuflisches Regiment führte. Der Autor Holger Schaeben gibt ihm eine Stimme.

Der Autor
Holger Schaeben, Jahrgang 1958, lebt als freier Autor im Rheinland. Er veröffentlicht Romane und Kurzgeschichten. Daneben arbeitet er als Ghostwriter und schreibt Bücher im Auftrag. Weitere Infos: www.schaebenschreibt.de

Die Frage, warum einer ein Nazi wurde und warum der andere nicht, dieser Frage geht Holger Schaeben in seinem Buch nach. Er schaut auf die große Geschichte und fokussiert dabei auf das alltägliche, das vermeintlich kleine, unbedeutende, unbeschwerte Leben des Menschen Walter Chmielewski inmitten der Menschenvernichtung in seinem Umfeld.

Presse / Veranstaltungen:
Annette Maria Rieger
Medienagentur ria
Sonnenhalde 17
D-72178 Waldachtal
+49 7445 859086
annette@medienagentur-rieger.de

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