Ghostwriter Holger Schaeben

ICH ERZÄHLE IHNEN EINE KURZE GESCHICHTE

Meine Geschichte. Eine Geschichte mit einem Handlungsstrang. Ich beschränke mich auf einen, denn mit zu vielen Handlungssträngen könnte es für Sie schnell unübersichtlich werden. Darum aufgepasst: Handlungsstrang braucht Handlung und Handlung braucht handelnde Personen. Holger Schaeben betritt die Szene. Und mit Holger Schaeben haben wir ein wesentliches Element, das eine gute Geschichte ausmacht: Eine sympathische Hauptfigur. Verdammt! Wer ist Holger Schaeben? Holger Schaeben geht 1981 in die Werbung. Er will ein berühmter Texter werden. Holger Schaeben trägt Hosen mit Schlag und erstmals Verantwortung. Er lernt die Gesetze der Werbung und damit ein wesentliches Instrument der kapitalistischen Weltordnung kennen. Er lebt in der Welt der Riesenwaschkraft. Als Junior schreibt er Texte, die so oft durch Meetings gemangelt und in Tests reingewaschen werden, bis in seinen Augen nichts mehr erkennbar davon übrig bleibt. Trotz allem ist die Werbung eine gute Schule, die ihn in den Fächern Disziplin und Beharrlichkeit sauber ausbildet. Auch das Recherchieren lernt er von der Pike auf.

Holger Schaeben geht seinen Weg – in der Werbung. Er wird ein guter Texter. Aber hin und wieder schert er aus und schreibt ganz Unwerbliches: Kurzgeschichten, Essays, Prosa. 1989 fängt er damit an. 2002 ist sein erster Roman fertig. Der Roman ist ein großes Lernstück für ihn. Ohne Schreiben kann er nicht mehr sein. Damit ist das zweite, für eine gute Story so wichtige Element – der Spannungsbogen –  zu erkennen. Er überspannt Zeit und Raum und überspringt Hindernisse, die die Hauptfigur überwinden muss, um irgendwann in der Gegenwart zu landen. Angekommen im 21. Jahrhundert, gewinnt die Story an Tempo. Mit Riesenschritten nähern wir uns dem entscheidenden Moment der Geschichte, in dem aus dem Texter Holger Schaeben der Ghostwriter Holger Schaeben wird. Doch bevor wir an diesen vollkommen unvorhersehbaren Punkt ganz nah herankommen, bauen wir noch einen Cliff-Hanger ein.

Wir schreiben November 2010 und Holger Schaeben schreibt sich den Frust von der Seele. Er will etwas anderes machen. Aber woran wirken? Drama, Drama, Drama. Es sind Antworten zu finden: Die drängendsten Fragen: „Wer bin ich?“ und „Wer will ich sein?“. Als Texter ist er nur noch äußerlich erkennbar. Die Berufsbezeichnung haftet an ihm wie ein Etikett, das etwas ankündigt, was dem Inhalt nicht mehr entspricht. Ein Anderer zu sein ist auf Dauer aber verdammt anstrengend. Das Problem beim Namen genannt: Er steckt in einer Identitätskrise. Holger Schaeben probiert sich aus, beginnt mehr und mehr, journalistische Beiträge für Zeitschriften zu schreiben. Er sucht nach seiner Bestimmung. Bestimmt muss sie irgendwo zu finden sein. Da erhält er plötzlich einen Auftrag. Er soll ein Buch realisieren. Von der Idee bis zur Platzierung im Regal der Buchhändler. Er ergreift die Gelegenheit und greift zu seinem iBook. Er schreibt das Buch, und er schreibt ein weiteres und noch eins. Der Ghostwriter Holger Schaeben ist geboren.

 

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