Buch vom Ghostwriter schreiben lassen

Als Ghostwriter schreibe ich Bücher im Auftrag. Ich leiste Beihilfe zum Wort. Zu meinen Auftraggebern zählen Personen, Unternehmen, Institutionen; prinzipiell jeder, der aus einem Stoff ein Buch machen möchte. Ich schreibe Ihre Biografie, Ihr Sachbuch, Ihren Krimi, Ihr Unternehmensbuch, Ihre Chronik. Lassen Sie uns über Ihr Buch sprechen. Und lassen Sie es dann von mir schreiben. Aber wie kommt die Zusammenarbeit mit mir…

…eigentlich zustande und wie nimmt sie Fahrt auf? – vom Erst-Kontakt über den Autorenvertrag bis zum Briefing? Sie beginnt völlig unspektakulär; fast immer mit einem Anruf oder mit einer Mail. Oft haben die Personen, die zu mir finden, Google befragt. Der erste Kontakt zu mir erfolgt dann – wenn nicht durch einen Anruf – über meinen Webblog http://www.schaebenschreibt.de/ Dort finden Interessenten ausführliche Informationen über meine Arbeit und über mich; außerdem natürlich einen Kontakt-Button, den sie anklicken können: Vorname, Name, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer genügen als Angaben für eine erste Kontaktaufnahme. Die Kontakt-Nachricht an mich sollte aber auch bereits ein paar Hinweise zum Thema enthalten beziehungsweise zum Stoff, zur Idee, aus dem ein Manuskript werden soll.

Hat mich eine Kontaktanfrage erreicht, können Interessenten sicher sein, dass sie nicht lange auf meine Antwort warten müssen, maximal einen Tag, manchmal nur eine Stunde. Jede Anfrage ist bei mir gut aufgehoben, wird diskret behandelt. Verschwiegenheit gehört zum Arbeitsethos des Ghostwriters. Im Anschluss an die Kontakt-Mail folgt meist ein erstes Telefonat mit dem Interessenten; ein erstes Gespräch am Telefon, in dem ich auf alle Fragen eingehe. Meist haben die anfragenden Personen folgende Fragen:

Was kostet die Arbeit eines Ghostwriters?

Wie viel Zeit braucht ein Ghostwriter?

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Ghostwriter?

Welche Leistungen biete ich über das Schreiben hinaus?

An diesem Punkt des Gespräches verweise ich auch auf meinen Webblog. Denn unter LEISTUNGEN bin ich bereits sehr ausführlich auf die allgemeinen Kunden-Fragen eingegangen. Wer also lieber liest, kann es hier in Ruhe tun: http://www.schaebenschreibt.de/leistungen

Wir kommen zur zweiten und dritten Stufe der noch inoffiziellen Zusammenarbeit, wir stehen immer noch am Anfang. Noch haben Sie den Auftrag nicht an mich vergeben. Potenzielle Auftraggeber erhalten nach dem ersten Gespräch (Das meist am Telefon stattgefunden hat) von mir einen Entwurf zu einem AUTORENVERTRAG. Einen Autorenvertrag schließe ich mit jedem meiner Auftraggeber ab. Darin steht alles, was in beiderseitigem Interesse geregelt sein sollte. Selbstverständlich auch, dass sämtliche Nutzungsrechte am fertigen Manuskript nach vollständiger Bezahlung meiner Leistungsabrechnung auf den Auftraggeber übergehen. Über die gesamten Inhalte des AUTORENVERTRAGES verständige ich mich mit meinen potenziellen Auftraggebern, bis beide Seiten zufrieden sind.

Der AUTORENVERTRAG hat 2 Anhänge: Anhang 1 »Rechteübertragung« sowie Anhang 2 »Briefing-Papier«. Das BRIEFING ist ein Fragenkatalog; ich stelle grundsätzliche Fragen an den Auftraggeber zum geplanten Buch. Ich erhalte wichtige Informationen und Hinweise über die Ziele und Wünsche des Auftraggebers. Das BRIEFING dient der Verständigung zwischen dem Auftraggeber und mir. Es macht einen gegenseitigen Informationsabgleich möglich und zeigt den Beteiligten an, wo es ggfs. noch Informationsbedarf bzw. Missverständnisse geben könnte. Nachdem wir den AUTORENVERTRAG geschlossen haben, sollten auch alle Briefing-Fragen geklärt sein. Und weil mir das Briefing so wichtig ist, habe ich mich entschlossen, Ihnen hier zum Abschluss dieses Artikels den besagten Fragenkatalog zu präsentieren:

 BRIEFING

1.) Welches Ziel (welche Ziele) verfolgen Sie mit der Veröffentlichung Ihres Buches? Das können persönliche (z.B. Image), berufliche (z.B. Karriere), gesellschaftliche (z.B. Aufklärung), monetäre (z.B. Auflage) u.a. Ziele sein.

2.) Welche Leser stellen Sie sich vor? Fachpublikum, interessierte Öffentlichkeit, anderer Personenkreis? Beschreiben Sie die Zielgruppe

3.) Über welches Thema wollen Sie berichten?

4.) Wodurch, glauben Sie, würden sich die Leser besonders angesprochen fühlen?

5.) Welches Primärziel verfolgen Sie mit Ihrer Publikation?

6.) Gibt es eine These, die Sie beweisen oder in Frage stellen wollen? Bitte geben Sie Stichworte dazu

7.) Haben Sie eine Message, die sich wie ein Roter Faden durch das Buch ziehen soll?

8.) Welche Erwartungen, glauben Sie, hat das Lesepublikum an ein solches Buch?

9.) Welche Fragen könnte die Leserschaft zum Thema haben? Was wollen die Leser unbedingt wissen?

10.) Welche Meinung, glauben Sie, hat die Leserschaft zum Thema?

11.) Was könnte einzelne Leser verletzen oder brüskieren?

12.) Was, glauben Sie, würden die Leser gerne über Sie erfahren?

13.) Was wollen Sie mit Ihrem Buch bewirken?

14.) Welche Kernaussage soll Ihr Buch haben? Verdichten Sie den Inhalt in einer Aussage – in einen Satz

15.) Welche Themen, Begriffe, Personen sollen im Buch nicht genannt werden? Ihre Vorgaben und Restriktionen, bitte

16.) Können Sie Buchbeispiele aus dem Themenkreis nennen, die Sie für besonders gelungen oder besonders schlecht halten?

17.) Können bzw. werden Sie mir Schriftstücke, Vorlagen, Materialien, Dokumente für die Zeit meiner Tätigkeit für Sie überlassen? Wenn ja, welche?

18.) Dürfen einzelne der o.g. Unterlagen nur mit Einschränkung verwendet werden? Wenn ja, welche?

19.) Was ist Ihnen noch wichtig? Schreiben Sie alles auf, was Sie zum Buch oder zum Auftrag sagen können oder wollen. Jede – auch scheinbar noch so unbedeutende – Information ist hilfreich für mich; das betrifft das Buch selbst, wie auch Ihre Person oder der Anlass der Veröffentlichung.

20.) Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie bis hierhin gelesen? Ihr Ghostwriter Holger Schaeben bedankt sich für Ihr Interesse.

Autor: Holger Schaeben, Ghostwriter, Journalist, »Schreibkraft«