Author Archives: Schaeben

BESSER SCHREIBEN, STATT NUR BESSER WISSEN

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Write your business (Bildquelle © SCHAEBENSCHREIBT)

Zwischen all den Posts musste ich dann doch auch noch arbeiten. Das Denk- und Schreib-Ergebnis liegt nun vor: Buch II für den Businessrocker Bernhard Schweizer.

Autor: Holger Schaeben, Schreibkraft; schreibt Bücher für seine Auftraggeber (als Ghostwriter) und für seine Leser (als Holger Schaeben)

SEITE AN SEITE MIT DEM GHOSTWRITER

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Im Idealfall ein untrennbares Gespann: Buchkunde und Ghost (Bildquelle © Wikimedia Commons, das freie Medienarchiv)

Der Wunsch meiner Mitmenschen, ein Buch zu schreiben, ist weit verbreitet. Oft ist die Triebfeder Geld. Menschen rechnen damit, dass sie mit dem Verkauf ihres Werkes ordentlich Kasse machen werden. Ihr simpler Dreisatz lautet: Buch-Verlag-Bestseller. Manchmal heißt die Triebfeder auch Geltung. »Ach, wissen Sie«, höre ich dann, »ich will mit dem Buch kein Geld verdienen, aber mir ist so viel passiert in meinem Leben, ich will, dass das endlich mal jeder erfährt.« Dahinter steckt sicher der verständliche Wunsch nach Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Beide Wünsche, Geld wie Geltung, sind menschlich, jedoch ziemlich unrealistisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit einem Buch groß etwas reinkommt, ist genauso gering, wie die Chance, dass man mit einem Buch groß rauskommt. Ich will nicht sagen, dass beides nicht schon vorgekommen ist, doch wer nur daraufsetzt, ist besser beraten, Lotto zu spielen. Nicht einmal schreiben muss man dazu können, Kreuzchen reichen aus. Mein nachdrücklicher Hinweis soll niemanden davon abhalten, ein Buch zu schreiben. Auch will ich mir als Ghostwriter natürlich nicht selbst das Wasser abgraben und Sie davon abhalten, mich als Ghost zu beauftragen. Ich will nur, dass Sie wissen, auf was Sie sich einlassen: Alles kann, nichts muss.

Differenzierter ist das Ganze bei Sachbüchern zu sehen. Wenn Sie aus beruflichen Gründen ein Buch schreiben wollen, macht das – mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Ansehen – deutlich mehr Sinn. Dann messen wir den Erfolg Ihres Werkes nicht an den verkauften Exemplaren, hier greift viel mehr die sogenannte Umweg-Rentabilität. Durch die Verbreitung Ihres Buches, unabhängig vom Verkauf, vergrößern Sie wohlmöglich Ihre Bekanntheit innerhalb Ihrer Zielgruppe, zu der wir auch Ihre Auftraggeber rechnen. Mit wachsender Bekanntheit, Akzeptanz und Reputation wächst auch das Vertrauen in Sie und damit in Ihre Leistung. Und so wird es wahrscheinlich, dass Sie mit Ihrem Buch Geld verdienen. Denn Sie ziehen einen indirekten Nutzen aus dem Buch: Mit Buch verkaufen Sie sich selbst besser. Ihr Sachbuch wird so zum Marketing-Instrument – Seite an Seite geschrieben mit Ihrem Ghostwriter.

Autor: Holger Schaeben, Schreibkraft; schreibt Bücher für seine Auftraggeber (als Ghostwriter) und für seine Leser (als Holger Schaeben)

AM NACHMITTAG KOMMT DER FÜHRER

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Holger Schaeben
AM NACHMITTAG KOMMT DER FÜHRER
Schicksalsjahr 1938
320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Bibliografie, Register und Zeittafel
€ 29,95
ISBN-10: 3806236828
ISBN-13: 978-3806236828
2018 Theiss (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt
eBook € 23,99 (epub oder PDF)

Dramatische Chronologie eines Schicksalsjahres
Am Morgen des 12. März 1938 erreichen erste Panzereinheiten der deutschen Wehrmacht Salzburg. Hitler greift nach seinem Heimatland. Über Nacht übernehmen die Nazis die Macht in ganz Österreich. Mit dem ›Anschluss‹ an das Deutsche Reich beginnen Angst und Terror. Besonders Juden sind den braunen Häschern ausgesetzt. Doch der Umsturz kennt auch Profiteure.

Weltgeschichte in Einzelschicksalen
Holger Schaeben verfolgt die Ereignisse über 12 Monate hinweg. Tag für Tag und immer wieder aus anderer Perspektive. Hauptakteure sind Franz Krieger und Walter Schwarz, der junge Fotoreporter im Dienst der Nazis und der verfemte jüdische Kaufmann. Zum Personal gehören weiterhin bekannte Größen wie Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, Arturo Toscanini, Marlene Dietrich, Carl Zuckmayer und die Trapp-Familie, zahllose Nazigrößen und einfache Bürger. Mit viel Lust am historischen Detail folgt Schaeben ihren Spuren. Die Momentaufnahmen menschlicher Schicksale fügen sich zu einem packenden Panorama. Ein Jahr im Fokus der Weltpolitik wird wieder lebendig.

Der Autor
Holger Schaeben studierte in Köln an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation und arbeitete zunächst als Werbetexter in internationalen Agenturen. Seit 1996 ist er als Ghostwriter und freier Autor tätig. Er schreibt historische Sachbücher, Prosa und Essays. Eine Vorliebe entwickelte er für die dokumentarische Literatur. Die Technik der Montage aus Faktum und Fiktion setzt er auch in seinem neuesten Werk ein. Holger Schaeben lebt mit Familie in Salzburg.

Holger Schaeben ist freier Autor und Auftragsautor in einer Person. Als »Schreibkraft« – offizielle Bezeichnung Ghostwriter – leistet er Beihilfe zum Wort. Er schreibt für Personen, Unternehmen und Medien. Von der ersten Idee bis zum letzten Satzzeichen.

Presse und Veranstaltungen
Theiss Verlag
c/o Jussara König
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Deutschland

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DER SOHN DES TEUFELS

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Holger Schaeben
DER SOHN DES TEUFELS:
Aus dem Erinnerungsarchiv des Walter Chmielewski

ca. 480 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 29,80/ € 24,80
ISBN 978-3-906276-18-2
2015, Offizin Verlag, Zürich

Walter ist 4 Jahre alt, als sein Vater, Carl Chmielewski, der SS beitritt. Als er 1940 erster Schutzhaftlagerleiter des KZ Gusen, einem Nebenlager des KZ Mauthausen wird, geht Walter in Potsdam auf eine NS-Eliteschule. Walters Zukunft scheint vorgezeichnet. Doch es kommt anders. Die Mutter holt ihn nach Österreich, nach St. Georgen an der Gusen. Dort erlebt er den Krieg, das KZ, wird als Schüler noch an die Front befohlen, erlebt den Untergang, Gefangenschaft, Flucht, erlebt Freundschaften, den stillen Widerstand der Mutter. Und er erlebt seinen Vater, den man den Teufel von Gusen nannte.

Die Geschichte
Walter Chmielewskis Erinnerungen sind einzigartig. Als sein Vater, SS-Obersturmführer Carl Chmielewski, 1935 von München in das KZ Sachsenhausen versetzt wird, ist Walter sechs Jahre alt. Nach dem Willen des Vaters soll der Sohn einmal die Position eines hohen NS-Funktionärs bekleiden. Er stellt die Weichen und schickt ihn 1938 nach Potsdam auf eine Nazi-Eliteschule. Zunächst scheint Walters Leben vorgezeichnet. Doch es kommt anders: 1940 holt ihn die Mutter in das oberösterreichische St. Georgen an der Gusen, wo der Vater seit dem Frühjahr erster Kommandant des KZ Gusen ist. Zum Haareschneiden und zum Arzt geht Walter ins Lager. In der Nacht hört er oft Schüsse. Er weiß dann, dass Häftlinge einen Fluchtversuch unternahmen. Er weiß auch, dass im Krematorium Tote verbrannt werden, wenn der Kamin raucht. In St. Georgen erlebt Walter seinen Vater, den man den »Teufel von Gusen« nennt. Aber er erlebt auch Freundschaft, Liebe und den stillen Widerstand der Mutter. 1943 verlässt Carl Chmielewski Österreich in Richtung Niederlande. Sohn und Ehefrau bleiben in St. Georgen zurück. Als 15-jähriger Schüler zieht Walter noch in den letzten Kriegstagen 1945 an die Front und gerät, wie vom Schicksal gelenkt, als Gefangener der Amerikaner in jenes Lager, in dem sein Vater als Kommandant gewütet hat: Gusen.

»Dreimal in meinem Leben kam ich nach Gusen. Das erste Mal verlor ich meine Unschuld. Das zweite Mal meine Freiheit und das dritte Mal mein Zuhause. Ich hatte unglaubliches Glück. – Tausende kamen nur einmal und verloren ihr Leben.«
WALTER CHMIELEWSKI

Walter Chmielewski, Jahrgang 1929, blickt zurück und schaut mit den Augen des Kindes, das er damals gewesen war, auf die KZs, die SS, die Zerstörung, den Krieg und auch auf seinen Vater, der als Lagerkommandant ein besonders teuflisches Regiment führte. Der Autor Holger Schaeben gibt ihm eine Stimme.

Der Autor
Holger Schaeben, Jahrgang 1958, lebt als freier Autor im Rheinland. Er veröffentlicht Romane und Kurzgeschichten. Daneben arbeitet er als Ghostwriter und schreibt Bücher im Auftrag. Weitere Infos: www.schaebenschreibt.com

Die Frage, warum einer ein Nazi wurde und warum der andere nicht, dieser Frage geht Holger Schaeben in seinem Buch nach. Er schaut auf die große Geschichte und fokussiert dabei auf das alltägliche, das vermeintlich kleine, unbedeutende, unbeschwerte Leben des Menschen Walter Chmielewski inmitten der Menschenvernichtung in seinem Umfeld.

Presse / Veranstaltungen:
Annette Maria Rieger
Medienagentur ria
Sonnenhalde 17
D-72178 Waldachtal
+49 7445 859086
annette@medienagentur-rieger.de

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Colani goes Großburgwedel

Der cw-Wert muss neu definiert werden. Für alle, die nicht mehr so genau wissen, was das ist, hier kurz zur Erinnerung: Der cw-Wert ist ein Maß zur Abbildung des Strömungswiderstandes. Ein Körper weißt einen guten cw-Wert auf, wenn er bei Umströmung wenig Widerstand leistet. Umgangssprachlich ist der cw-Wert ein Maß, das die Windschlüpfigkeit eines Körpers beziffert.

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Kollektives Knipsen

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Bildquelle © Alexander Ivanov/Fotolia

Für einen kurzen Augenblick scheint die Welt in Ordnung: Japaner, Amerikaner, Deutsche, Franzosen, Italiener, Engländer; sicher auch Schweizer und Österreicher für eine hundertfünfundzwanzigstel Sekunde vereint. Gleiches Interesse, gleiches Ziel. Den Blick gemeinsam aufs Objekt gerichtet, objektives Interesse trotz subjektiver Sicht. Freundliches Zurückweichen bei Blende fünfkommasechs. Dem Nachbarn den Vortritt lassen. Des Fremden Standpunkt übernehmen. Sogar Männer und Frauen sind gleichgestellt. Sie zeigen die gleiche Haltung zu den Dingen. Nebeneinander, miteinander, leicht gebeugt, federnd in den Knien. Ein recht freundliches Bild.

Ich gestehe, ich bin unschuldig

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Je länger unser Bundespinocchio im Amt bleibt, umso länger wird – genau: die Liste seiner Freunde.

Abenteuer Saurier

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Bildquelle © Igor Kovalchuck/Fotolia

Die Stimme aus dem Computer gab dem Jungen die Anweisungen.

„Suche das Wort Albertosaurus.”

Der Junge saß auf einem Stuhl vor dem Computer, der in die Wand des Museums eingebaut war. Hans sah ihm über die Schultern zu. Der Junge klickte mit der Maus auf die Namen, die auf dem Bildschirm zu sehen waren.

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Goethe, die Krise und ich

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Bildquelle © Martina Berg/Fotolia

Wie bin ich noch mal drauf gekommen? Ach ja – es war der Tag, an dem Goethe Geburtstag hatte. Google sei Dank war mir das nicht entgangen. Goethe und ich. Kein Vergleich. Keine Verbindung. Keinerlei Zusammenhang, eigentlich. Obwohl: Ich reise auch gerne nach Italien, und habe sicher schon auf einer Stufe mit dem Meister gestanden; in Malcesine nämlich, wo er auf seiner Italienreise Station gemacht hatte und ich auch schon gewesen bin.

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